

JENSEITS DER WAHRHEIT
Beide Romane sind bewusst unabhängig voneinander konzipiert.
Die folgenden Romane stehen für sich und können unabhängig voneinander gelesen werden. Sie sind keine Serie im klassischen Sinn und folgen keiner festen Reihenfolge. Was sie verbindet, ist kein gemeinsamer Handlungsbogen, sondern ein thematischer Kern.
Beide Geschichten bewegen sich an moralischen und gesellschaftlichen Bruchstellen. Sie stellen Fragen nach Schuld, Verantwortung und den Grenzen des Erträglichen – dort, wo einfache Erklärungen nicht mehr greifen und Entscheidungen Konsequenzen haben, die sich nicht relativieren lassen.
Die Romane unterscheiden sich in Ton und Ausgestaltung, teilen jedoch eine gemeinsame Haltung: Gewalt, Macht und Extremismen sind kein Selbstzweck, sondern Ausdruck tiefer liegender Konflikte. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit Situationen konfrontiert werden, in denen es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt.
Diese Bücher richten sich an Leserinnen und Leser, die keine linearen Antworten erwarten, sondern bereit sind, sich auf unbequeme Fragen einzulassen.
AM ENDE ALLER WAHRHEIT
Die Welt erhält ein Geschenk:
Eine Maschine, mit der sich jedes vergangene Ereignis beobachten lässt – unverfälscht, unbestechlich, wahr. Doch sie erlaubt keinen Eingriff, keine Veränderung. Und ein Blick in die Zukunft bleibt ausgeschlossen.
Was diese Maschine offenbart, ist nichts Geringeres als die ungetrübte Wahrheit. Wer sie erschaffen hat, ist unbekannt. Nur ihr Auftauchen ist spektakulär: Eingebettet in eine gigantische, strahlend weiße Pyramide, erscheint sie über Nacht auf einem Acker in Deutschland – aus dem Nichts.
Mit der Macht, jedes Gespräch, jede Entscheidung und jede Lüge der Menschheitsgeschichte offenzulegen, bringt die Maschine die Welt aus dem Gleichgewicht. Denn Wahrheit ist gefährlich.
Diejenigen, deren Macht auf Täuschung beruht, setzen alles daran, dieses Geschenk zu zerstören – auch um den Preis eines globalen Konflikts.
Bald wird klar: Der Blick auf die Wahrheit verändert alles. Vielleicht rettet er die Menschheit. Vielleicht vernichtet er sie.
BRENNEN MUSS DER ANTICHRIST
In Deutschland sterben Menschen im Feuer.
Die Fälle wirken zufällig, stehen in keinem erkennbaren Zusammenhang und verschwinden schnell aus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich ein Muster – und der Verdacht, dass es sich nicht um Einzeltaten handelt.
Die Spur führt zu einer abgeschotteten Gruppierung, die überzeugt ist, im Verborgenen einen apokalyptischen Auftrag zu erfüllen. Ihr Weltbild speist sich aus religiösen Texten, verzerrten Prophezeiungen und einer radikalen Logik: Das Böse müsse ausgelöscht werden, bevor es Gestalt annehmen kann. Für sie ist Feuer kein Mittel der Gewalt, sondern der Vollzug eines Urteils.
Während die Ermittlungen tiefer in diese Parallelwelt führen, verschwimmen die Grenzen zwischen Glaube und Manipulation, Überzeugung und Wahnsinn. Was als Jagd auf eine fanatische Sekte beginnt, entwickelt sich zu einer verstörenden Auseinandersetzung mit Macht, Kontrolle und der Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie sich im Besitz einer höheren Wahrheit wähnen.
Ein düsterer Mystery-Thriller über religiösen Fanatismus, ideologische Verblendung und die zerstörerische Kraft absoluter Gewissheit.